DAS KIND

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Malspiel Salzburg

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Das Kind

 

Das Kind erfährt bei der Geburt den Sprung aus der Einheit (mit der Mutter) in die Polarität. In eine Welt voller Gegensätze. Warm-kalt, hell-dunkel, schwarz-weiss, in der Lehre des Feng-Shui als Yin-Yang bezeichnet. Im Mutterleib ist das Kind verbunden mit der Mutter und hat gleichzeitig die Freiheit sich zu entfalten und seine Fähigkeiten zu entwickeln. Somit ist es kaum verwunderlich, dass Kinder sich ein Leben lang nach nichts mehr sehnen, als nach Verbundenheit, Zugehörigkeit zu einer Gruppe und gleichzeitiger Autonomie, seine Potentiale frei entfalten zu können.

 

Nach Erkenntnissen der Hirnforschung, hat ein Kind mit 18 Monaten die größte Verschaltungsdichte seines Lebens im Gehirn (Prof. Dr. Gerald Hüter). Danach entscheidet der Lebensraum, die soziale Umgebung und die Möglichkeiten sich zu entwickeln, welche Netzwerke weiter gebraucht und ausgebaut werden, aber auch welche nicht mehr benötigt und abgebaut werden. Wenn Kinder dann nur mit ihren Eltern und Gleichaltrigen (in den üblichen Kindergärten und Schulklassen) Kontakt haben, sind die Möglichkeiten deutlich begrenzt.

 

In den meisten heute angebotenen Unterrichtsformen lernen Kinder Vorgegebenes wiederzugeben. Vorhandenes nachzuahmen. Meist fehlt es dabei an Begeisterung. Diese ist allerdings notwendig um neuroplastische Botenstoffe auszuschütten, die das Gehirn quasi "düngen" und sich entwickeln lassen.

Somit ist heute "normal", dass ein Schulabgänger bereits nach zwei Jahren nicht einmal mehr die Hälfte des Erlernten wiedergeben kann. Mit Begeisterung werden Fähigkeiten schneller erlernt und bleiben ein Leben lang erhalten. Man denke an das Fahrrad fahren oder den Gebrauch von Smartphones bei Jugendlichen.

 

Im Malspiel erfährt das Kind die Verbundenheit zu einer Gruppe und einer dienenden Person. Es fühlt sich geborgen und versorgt. Keine äußeren Einflüsse dringen in den Malort. Das Kind erlebt wie vor der Geburt die Autonomie das auszudrücken, was in seinen Zellen gespeichert ist. Es bekommt die Gelegenheit, seine Potentiale frei entfalten zu können.

 

Kinder in einer Malgruppe sind nicht in Altersstufen eingeteilt, sondern von 3 - 99 Jahren gemischt. Somit entfallen Vergleichs- und Konkurrenzsituationen. Auch erfährt das Kind keine Belehrungen und Beurteilungen, während es seine Spur entfließen lässt und Formulation erlebt.